Mutig neue Pilgerwege gehen

Mutig neue Pilgerwege gehen

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Mutig neue Pilgerwege gehen

Meine neue Aufgabe als Referentin für innovative Pilgerformate

Ich starte in eine neue Aufgabe – und ich tue das mit großer Neugier, Respekt und echter Lust auf gemeinsames Gestalten: Seit November 2025 bin ich Referentin für innovative Pilgerformate mit Sitz im katholischen Pfarramt Stralsund. Die auf zwei Jahre befristete Teilzeitstelle wird größtenteils als sogenannte Personalstelle vom Bonifatiuswerk gefördert und ist im Erzbistum Berlin angesiedelt.

Was zunächst ein wenig nach Förderprosa klingt, heißt ganz konkret: Vor mir liegt ein offener Raum, in dem ich gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern ausprobieren darf, wie Pilgern heute Menschen erreicht, die sich nach Sinn, Tiefe und Orientierung sehnen – ohne sich gleich kirchlich verorten zu müssen. In einer stark säkular geprägten Region wie Vorpommern ist das für mich eine große Chance.

Die Stelle knüpft an die gewachsenen Strukturen der ökumenischen Pilgerarbeit in Vorpommern an – setzt aber bewusst einen zusätzlichen Akzent. Ich erlebe immer wieder: Viele Menschen spüren eine Sehnsucht nach Sinn, Spiritualität und Gesprächen über ihr Leben. Gleichzeitig schreckt sie die Vorstellung einer mehrtägigen Pilgerreise ab oder passt schlicht nicht in ihren Alltag.

Genau hier sollen künftig niedrigschwellige Pilgerformate ansetzen – im Alltag, im eigenen Viertel, mitten in der Stadt. Pilgern muss für mich kein wochenlanger Fußmarsch sein. Geistliche Unterwegs-Erfahrungen lassen sich ähnlich wie Alltagsexerzitien in den Tagesablauf integrieren.

Geplant sind unter anderem:

  • kurze Alltagsformate wie „5-Minuten-Pilgern“ mit geistlichen Impulsen auf dem Weg zur Arbeit oder beim Spaziergang,
  • „Pilgern im eigenen Viertel“ mit spirituellen Stationen an vertrauten Alltagsorten,
  • Themenpilgerwege zu Nachhaltigkeit, Versöhnung und Berufung,
  • generationen- und religionsübergreifende Angebote sowie kulturbezogene Wege, die Kunst, Musik oder Literatur mit Spiritualität verbinden.

Ziel ist es, auch diejenigen zu erreichen, die sich noch gar nicht bewusst auf Sinnsuche begeben haben, innerlich aber längst eine Sehnsucht nach Tiefe und Orientierung verspüren.

Vernetzung und Austausch ausdrücklich erwünscht

Diese Stelle verstehe ich ganz bewusst als Netzwerkstelle. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Ökumenischen Pilgerinitiative Vorpommern, den Pilgerzentren in Hamburg und Berlin sowie weiteren kirchlichen und kommunalen Partnern soll die Ausstrahlung weit über die Region hinausgehen. Urlauberinnen und Urlauber, die in Stralsund, auf Rügen oder an der Ostseeküste erste Pilgererfahrungen machen, sollen diese Impulse mitnehmen und in ihren Heimatgemeinden weiterführen können.

Gleichzeitig möchte ich vor Ort gemeinsam mit anderen entwickeln, erproben und lernen. Erste Ideen starten bereits im Januar in die praktische Erprobung:

  • donnerstags um 12.30 Uhr eine kleine Pilgerpause: Mitarbeitende aus dem katholischen Pfarramt machen sich auf einen etwa 30-minütigen Pilgerweg zur Nikolaikirche,
  • dienstags möchte ich Pilgererkundungen in und um Stralsund starten – hier freue ich mich ausdrücklich über Begleiterinnen und Begleiter,
  • gemeinsam mit der Luthergemeinde und dem Nachbarschaftszentrum Grünhufe planen wir einen Pilgertag in Grünhufe.

Meine Einladung

Wenn du Ideen hast, Fragen, Lust auf Kooperation oder einfach neugierig bist, was im Rahmen dieser Stelle möglich ist: Melde dich gern bei mir. Ich freue mich auf Begegnungen, auf gemeinsames Denken und auf mutige Schritte ins Unbekannte.

Denn genau dort beginnt für mich Pilgern.

Kontakt für Rückfragen

Sabine Petters
Sabine.Petters@erzbistumberlin.de
Tel.: 0160 6388947

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