08/02/2026 0 Kommentare
Keltisches Christentum – uralt, erdverbunden und überraschend aktuell
Keltisches Christentum – uralt, erdverbunden und überraschend aktuell
# Pilgerinitiative-de

Keltisches Christentum – uralt, erdverbunden und überraschend aktuell
Am Dienstag, den 07. April um 18.00 Uhr, laden wir zum Pilger-Café ins Bibelzentrum Barth ein.
„Keltische Spiritualität und ihre Relevanz für heute“
Mit Thomas N. H. Knoll Theologe, Prediger am Pilgerzentrum Berlin und Ausbilder für Pilgerbegleiter.
Keltische Spiritualität ist keine nostalgische Romantisierung vergangener Zeiten. Sie ist eine spirituelle Haltung, die das Heilige mitten im Alltag entdeckt: in der Natur, in Beziehungen, im Gehen, im Schweigen, im Segen. Eine Spiritualität, die Verbindung sucht – zwischen Himmel und Erde, Mensch und Schöpfung, Körper und Seele. An diesem Abend geht es um genau diese Fragen. Ein Abend zum Zuhören, Mitdenken und innerlich Mitgehen.
„Keltisches Christentum & Spiritualität“
6.-16. Mai 2026
Für alle, die tiefer eintauchen möchten, öffnet sich darüber hinaus ein besonderer Weg: eine 11-tägige Pilgerreise nach Irland, dorthin, wo das keltische Christentum bis heute lebendig ist.
Unter dem Leitgedanken „Wie die Iren die Zivilisation in Europa gerettet haben“ begeben wir uns auf alte Pilgerwege der großen Heiligen: St. Patrick, St. Brigid und St. Kevin.
Was diese Reise besonders macht:
- Pilgerwanderungen durch eine Landschaft, die für keltische Christen als beseelt gilt
- Zeiten des Schweigens und des Austauschs
- Begegnungen mit alten Geschichten, Mythen und geistlicher Poesie
- Keltische Segenssprüche für Pflanzen und Tiere, für Himmel und Erde
- Eine Spiritualität, die nicht trennt, sondern verbindet
Geleitet wird die Reise von Bernd Lohse (Autor, Pilger, Pastor i.R.) und Thomas N. H. Knoll – (Prediger und Pilgerbegleiter). Reisepartner und Veranstalter ist Biblische Reisen Stuttgart.
Mehr Infos und Ihre/ Eure Anmeldung bitte an: thomas.knoll@pilgern-im-osten.de Anmeldeschluss: bis 25. Februar 2026 (später nur auf Nachfrage!)
„Und Patrick begab sich auf die Spitze des Berges Cruachan Aigli und blieb dort während der nächsten 40 Tage und Nächte und die Vögel belästigten ihn und er konnte weder den Himmel noch das Land sehen. Denn zu allen heiligen Männern Irlands ... sagte Gott: ́Steigt hinauf, ihr heiligen Männer, zur Spitze des Berges, die alles überragt, und die höher ist als alle Berge im Westen, um die Menschen zu segnen ́"
Book of Armagh (Irische Handschrift aus dem 9. Jh.)
Gemeint ist hier Irlands heiliger Berg „Croagh Patrick“, ein steiniger Berg ganz im Westen der Grünen Insel, auf den die Pilger teilweise heute noch mit bloßen Füßen hinauf pilgern - zum Gedächtnis an die Christianisierung Irlands durch St. Patrick. Diese uralte Wallfahrt dient der Erinnerung an die vierzig Tage der Buße, die sich der hl. Patrick 441 hier auferlegt haben soll und sie gehört heute noch zu den wichtigsten Wallfahrten Irlands, weshalb der Croagh Patrick eigentlich bei keiner Reise zu den Pilgerwegen Irlands fehlen darf. Die alten Pilgerwege Irlands zu gehen, eröffnet nicht nur eine Gelegenheit zur spirituellen Erneuerung, sondern auch eine Verbindung zu unserer eigenen, christlichen Vergangenheit. Schließlich waren es in der Hauptsache Mönche und Wanderprediger der altirischen Kirche, welche im deutschsprachigen Raum zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert das Christentum zu verbreiten suchten.
/Sabine Petters
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