14/04/2026 0 Kommentare
Gedenken aller ordnungsrechtlich Bestatteter auf dem Zentralfriedhof in Stralsund
Gedenken aller ordnungsrechtlich Bestatteter auf dem Zentralfriedhof in Stralsund
# Bericht

Gedenken aller ordnungsrechtlich Bestatteter auf dem Zentralfriedhof in Stralsund

Senator und erster Stellvertreter des Stralsunder OB Herr H. Tanschus eröffnete als Ordnungsamtsleiter die Feierlichkeit auf dem Stralsunder Zentralfriedhof.
Heute feiern wir an dieser Stelle das jährliche Gedenken an die ordnungsamtlichen Bestattungen von 41 Stralsunder Bürgern des zurückliegenden Jahres. Es ist gut zu sehen das einige Angehörige, aber auch Interessierte der Einladung aus der Presse gefolgt sind. Es ist nicht selbstverständlich,, dies in solcher Form wie hier in Stralsund zu tun. Sogar der NDR war mit Redakteurin, Kameramann und Tonassistent vor Ort. Auf die Ausstrahlung des aufgezeichneten Beitrags sind alle schon gespannt.
Musikalisch wurde die Feier durch Frau K. Löper mit der Geige und Herrn P. Sitte am Klavier in mehreren Passagen begleitet. In kurzen Reden betonten der evangelische Pastor Fricke von Sankt Marien und unser katholischer Pfarrer Schaan der Dreifaltigkeits-Gemeinde die Wertigkeit und Wichtigkeit im christlichen und sozialem Aspekt. Unter Auslegung der biblischen Texte wiesen Sie darauf hin, dass Gott niemanden vergisst, wie es auch der Bibel neutestamentlich und zum anderen alttestamentlich entspricht.
Frau M. Steinfurth vom Lazarusdienst erörterte, bevor die Namen der Verstorbenen verlesen wurden, die Wichtigkeit des Namens für einen Menschen.

„Ein Name ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben. Er ist das Geschenk, das uns im Leben gegeben wird – bewusst ausgewählt von unseren Eltern, mit Hoffnung und Liebe bedacht. So wollen wir jetzt ein letztes Mal diese Namen der Verstorbenen nennen und hören. Menschen die einsam gestorben sind, Menschen, die keine Beziehungen mehr pflegen konnten oder wollten, Menschen, die vielleicht doch jemand vermisst. Geben wir den Verstorbenen hier einen Ort- als Zeichen von Respekt, Würde und Barmherzigkeit.“
Alle Anwesenden wurden noch herzlich anschließend in das Friedhofs Cafe „Vergiss mein nicht“ eingeladen. Hier fand die Feier einen würdigen Abschluss.
Roland Steinfurth
Kath. Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit Stralsund
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